Dinkel Striezel ohne Zucker

Solltest du noch niemals einen Striezel gebacken haben, dieser hier wird dein Erster sein und easy gelingen!

zuckerfrei Ein mittelgroßer Striezel ca. 1,5 Stunden inkl. Wartezeit

Zutaten


  • 500 g Dinkel-Feinmehl oder Dinkel-Weißmehl
  • ½ TL Steinsalz
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Reis-Süße oder Agavendicksaft
  • 140 g Agavendicksaft
  • 200 g Sojamilch oder Hafermilch
  • Etwas Pflanzenmilch zum Bestreichen

Zubereitung


1. In einer Rührschüssel Mehl und Salz miteinander verrühren. Dann mit dem Löffel in die Mitte des Mehls eine tiefe Mulde freilegen, wo dann später das Dampfl hinein geschüttet wird.

2. Nun in ein kleines Schüsselchen ca. 50 ml sehr warmes Wasser gießen, 1 TL Reis-Süße oder Agavendicksaft sowie ½ EL von dem Mehl aus der Rührschüssel dazu geben und damit vermischen. Den Hefewürfel hinein bröckeln, zügig so lange umrühren, bis er sich aufgelöst hat.

3. Dieses „Dampfl“ (oder auch Vorteig genannt) wird nun in die Kuhle im Mehl in die große Rührschüssel gegossen und mit etwas Mehl zugedeckt. Dann oben einen Deckel oder ein großer Teller drauflegen und ca. 10-12 Minuten stehen lassen. Sobald sich blubbernde Blasen bilden und der Vorteig quasi aus dem Mehlberg hervorquillt, kann der Teig weiter verarbeitet werden.

4. 140 g Agavendicksaft in die Rührschüssel gießen. 200 ml Soja- oder Hafermilch erwärmen und ebenfalls dazu geben, jetzt alles mit einem Rührlöffel miteinander vermischen. Weiterrühren, bis ein fester Teig-Klumpen entstanden ist, diesen noch in der Schüssel 1-2 Minuten weiter bewegen, bis die meisten Mehlreste vom Rand aufgenommen wurden. Mit einem Teller wieder abdecken und ca. 30 Minuten aufgehen lassen – das Teigvolumen sollte sich in etwa verdoppeln.



5. Ein Servier-Tablett großzügig mit Mehl bestäuben und den Teig aus der Schüssel drauf kippen. Mit bemehlten Händen in eine rechteckige Form drücken und schieben.



6. Mit einem großen Messer der Länge nach den Teig in drei Teile schneiden.



7. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Nun die drei „Teig-Würste“ flott aufs Blech heben und auf einer Seite zusammenkleben.



8. Mit bemehlten Händen aus den drei Teigsträngen einen Zopf flechten, dabei immer von außen zur Mitte arbeiten.



9. Ein trockenes Tuch über den Striezel legen und das Backwerk weitere 20 Minuten aufgehen lassen.



10. Inzwischen das Backrohr mit Ober/Unterhitze auf 220 Grad vorheizen, eine Schale mit Wasser hinein stellen.

12. Kurz, bevor der Striezel ins Rohr geschoben wird, noch mit etwas warmer Pflanzenmilch bestreichen.



13. Der Striezel wird ins heiße Backrohr geschoben, die ersten 15 Minuten bei 220 Grad, dann die Hitze auf 180 Grad reduzieren und weitere 10-12 Minuten fertig backen. Sollte die Oberfläche schon zu stark bräunen, mit einer Lage Backpapier abdecken.

14. Den Hefezopf aus dem Backrohr nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Veggi Mäggis Tipps


  • Eigentlich ist dieses Backwerk ruck-zuck gemacht und gelingt natürlich auch mit Weizenmehl. Ich habe aber die Zubereitung auch deshalb in 14 Punkte aufgeteilt, damit wirklich Schritt für Schritt alles gelingt.
  • Solltest du noch nie mit einem frischen Hefewürfel gebacken haben, beachte folgende Grundregel: Hefe mag während dem Aufgehen weder Kälte (auch keinen kalten Luftzug neben einem offenen Fenster) noch zu große Hitze (die Pflanzenmilch, die bei Punkt 4 in die Schüssel gegossen wird, mit der kleinen Fingerspitze kontrollieren, sie soll sehr warm aber nicht heiß sein). Beides lässt die Hefesporen sofort absterben und dein Teigklumpen wird nur hart und ungenießbar.
  • Es ist auch wichtig, immer wieder mal den Teig während er aufgeht, zu beobachten, drum: Küchen-Uhr stellen, damit keine Zeiten verpasst werden! Sollte sich das Teigvolumen noch nicht vergrößert haben nach der angegeben Zeit, dann zugedeckt an einen wärmeren Ort stellen und noch etwas warten. Wenn der Teig anderseits zu lange steht und sich das Volumen verdreifacht hat, lässt er sich nicht mehr zu einem Zopf formen. Du kannst ihn dann aber noch retten und als süßes Hefe-Brot in einer Backform backen.
Gutes Gelingen!


Noch mehr vegane Rezept-Ideen aus meiner Küche, findest du in meinem lebendigen Kochbuch!



Dinkel Striezel ohne Zucker

Solltest du noch niemals einen Striezel gebacken haben, dieser hier wird dein Erster sein und easy gelingen!

zuckerfrei Ein mittelgroßer Striezel ca. 1,5 Stunden inkl. Wartezeit


Zutaten


  • 500 g Dinkel-Feinmehl oder Dinkel-Weißmehl
  • ½ TL Steinsalz
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Reis-Süße oder Agavendicksaft
  • 140 g Agavendicksaft
  • 200 g Sojamilch oder Hafermilch
  • Etwas Pflanzenmilch zum Bestreichen

Zubereitung


1. In einer Rührschüssel Mehl und Salz miteinander verrühren. Dann mit dem Löffel in die Mitte des Mehls eine tiefe Mulde freilegen, wo dann später das Dampfl hinein geschüttet wird.

2. Nun in ein kleines Schüsselchen ca. 50 ml sehr warmes Wasser gießen, 1 TL Reis-Süße oder Agavendicksaft sowie ½ EL von dem Mehl aus der Rührschüssel dazu geben und damit vermischen. Den Hefewürfel hinein bröckeln, zügig so lange umrühren, bis er sich aufgelöst hat.

3. Dieses „Dampfl“ (oder auch Vorteig genannt) wird nun in die Kuhle im Mehl in die große Rührschüssel gegossen und mit etwas Mehl zugedeckt. Dann oben einen Deckel oder ein großer Teller drauflegen und ca. 10-12 Minuten stehen lassen. Sobald sich blubbernde Blasen bilden und der Vorteig quasi aus dem Mehlberg hervorquillt, kann der Teig weiter verarbeitet werden.

4. 140 g Agavendicksaft in die Rührschüssel gießen. 200 ml Soja- oder Hafermilch erwärmen und ebenfalls dazu geben, jetzt alles mit einem Rührlöffel miteinander vermischen. Weiterrühren, bis ein fester Teig-Klumpen entstanden ist, diesen noch in der Schüssel 1-2 Minuten weiter bewegen, bis die meisten Mehlreste vom Rand aufgenommen wurden. Mit einem Teller wieder abdecken und ca. 30 Minuten aufgehen lassen – das Teigvolumen sollte sich in etwa verdoppeln.



5. Ein Servier-Tablett großzügig mit Mehl bestäuben und den Teig aus der Schüssel drauf kippen. Mit bemehlten Händen in eine rechteckige Form drücken und schieben.



6. Mit einem großen Messer der Länge nach den Teig in drei Teile schneiden.



7. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Nun die drei „Teig-Würste“ flott aufs Blech heben und auf einer Seite zusammenkleben.



8. Mit bemehlten Händen aus den drei Teigsträngen einen Zopf flechten, dabei immer von außen zur Mitte arbeiten.



9. Ein trockenes Tuch über den Striezel legen und das Backwerk weitere 20 Minuten aufgehen lassen.



10. Inzwischen das Backrohr mit Ober/Unterhitze auf 220 Grad vorheizen, eine Schale mit Wasser hinein stellen.

12. Kurz, bevor der Striezel ins Rohr geschoben wird, noch mit etwas warmer Pflanzenmilch bestreichen.



13. Der Striezel wird ins heiße Backrohr geschoben, die ersten 15 Minuten bei 220 Grad, dann die Hitze auf 180 Grad reduzieren und weitere 10-12 Minuten fertig backen. Sollte die Oberfläche schon zu stark bräunen, mit einer Lage Backpapier abdecken.

14. Den Hefezopf aus dem Backrohr nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Veggi Mäggis Tipps


  • Eigentlich ist dieses Backwerk ruck-zuck gemacht und gelingt natürlich auch mit Weizenmehl. Ich habe aber die Zubereitung auch deshalb in 14 Punkte aufgeteilt, damit wirklich Schritt für Schritt alles gelingt.
  • Solltest du noch nie mit einem frischen Hefewürfel gebacken haben, beachte folgende Grundregel: Hefe mag während dem Aufgehen weder Kälte (auch keinen kalten Luftzug neben einem offenen Fenster) noch zu große Hitze (die Pflanzenmilch, die bei Punkt 4 in die Schüssel gegossen wird, mit der kleinen Fingerspitze kontrollieren, sie soll sehr warm aber nicht heiß sein). Beides lässt die Hefesporen sofort absterben und dein Teigklumpen wird nur hart und ungenießbar.
  • Es ist auch wichtig, immer wieder mal den Teig während er aufgeht, zu beobachten, drum: Küchen-Uhr stellen, damit keine Zeiten verpasst werden! Sollte sich das Teigvolumen noch nicht vergrößert haben nach der angegeben Zeit, dann zugedeckt an einen wärmeren Ort stellen und noch etwas warten. Wenn der Teig anderseits zu lange steht und sich das Volumen verdreifacht hat, lässt er sich nicht mehr zu einem Zopf formen. Du kannst ihn dann aber noch retten und als süßes Hefe-Brot in einer Backform backen.
Gutes Gelingen!


Noch mehr vegane Rezept-Ideen aus meiner Küche, findest du in meinem lebendigen Kochbuch!