Maki à la Veggi Mäggi

Maki

Seit es Running Sushi gibt, erfreuen sich auch Maki immer größerer Beliebtheit. Tja, und sie lassen sich auch ganz leicht rein pflanzlich füllen und genießen!

glutenfrei

Für 2 Personen
Dauer 35-40 Minuten

Rezept als PDF

Zutaten


  • 4 Nori-Blätter
  • 1 Tasse Sushi-Reis (spezieller Klebreis)
  • 2-2,5 Tassen Wasser (Anleitung auf der Reispackung beachten!)
  • 2-3 EL Apfelessig
  • 3 EL Reissirup
  • 1 TL Steinsalz
  • 1 Avocado
  • 1 große Karotte
  • ½ gelber Paprika
  • 2-3 getrocknete Tomaten
  • 100 ml Wasser
  • 3 EL Sojasauce glutenfrei
  • Chili nach Belieben
  • Schwarzer Sesam oder Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung


1.Zuerst wird der Sushi-Reis am besten nach Packungsanleitung gekocht. Den Reis vorher in einem Sieb unter kaltem Wasser 1-2 Minuten gut auswaschen und dann mit der mindestens doppelten Menge Wasser bei kleinster Hitzezufuhr mit Deckel ca. 10 Minuten kochen lassen.

2. Inzwischen den Apfelessig, Reissirup und das Salz gut miteinander verrühren, bis alles aufgelöst ist.

3. Wenn der Reis fertig gekocht ist, mit dem Würz-Sud vermischen, vom Herd nehmen und zugedeckt warm halten.

4. Für die Füllung die Karotten in 1 cm dicke Streifen schneiden und in einem Sud aus Wasser, Sojasauce und Chili einige Minuten blanchieren.

5. Die Avocado halbieren, entkernen und der Länge nach in 1 cm breite Stücke teilen, ebenso den Paprika von Kernen befreien und in Streifen schneiden. Die getrockneten Tomaten auch dünn aufschneiden.

6. Um Maki gut rollen zu können, gibt es in Asia-Shops Bambus-Matten. Es funktioniert aber genauso– üben muss man in jedem Fall! – mit einem frischen Geschirr-Tuch, auf dem ein großes Stück Frischhaltefolie ausgebreitet ist, darauf liegt dann das Nori-Blatt.

7. Das Verteilen des Sushi-Reis, füllen und rollen sollte zügig vonstattengehen, dazu eine kleine „Arbeits-Straße“ richten: links steht der Teller mit den Avocado-Schnitzen, Paprika und Tomaten-Stücken und den etwas ausgekühlten Karotten-Stangerln. Dann folgt das Nori-Blatt auf dem Küchentuch, danach sollte eine kleine Schüssel mit Wasser bereit stehen zum Eintauchen der Finger und ganz rechts dann der Topf mit dem marinierten Sushi-Reis.

8. Zuerst nun beide Hände mit den Fingern ins Wasser tauchen, mit einem Esslöffel ca. ¼ der Reismasse auf das Nori-Blatt klecksen und mit nassen Fingern sehr flott drauf verteilen und flach drücken, dabei oben einen ca. 3 cm breiten Rand reisfrei halten und diesen extra mit Wasser bestreichen, dann klebt die Rolle am Ende besser zusammen.

9. Jetzt die Fülle, z.B. Avocado, auf der unteren Längsseite des Nori-Blattes in den Reis drücken und jetzt mithilfe des Tuches beginnen, eine Rolle zu formen, dabei immer wieder festdrücken, dann die Frischhaltefolie wieder abziehen und erneut weiter aufrollen. Am Ende die Maki-Rolle noch gleichmäßig drücken und seitlich hervor quellenden Reis wieder hineinpressen. Vorsichtig hochnehmen und auf einem flachen Teller rasten lassen. So nach und nach alle vier Nori-Blätter füllen.

10 .Zuletzt mit einem scharfen Messer – meist geht´s mit Zacken besser – jede Rolle in 2-3 cm Stücke schneiden und die Maki jeweils mit der schöneren Seite nach oben auf eine Servier-Platte setzen und mit schwarzem Sesam bestreuen.

11. Zum Dippen der Makis wird Sojasauce auf kleine Schälchen verteilt, wer es gerne scharf hat, für den ist der Koch-Sud der Karotten genial geeignet.


Veggi Mäggis Tipp


  • Im Internet finden sich inzwischen schon unzählige kurze Videos, wie man Makis selbst herstellt. Es empfiehlt sich, bevor man sich das allererste Mal herantraut, da einige anzuschauen. Dann kann man sich leichter vorstellen, wie es gehen kann und kann den geschriebenen Text vom Rezept auch leichter umsetzen.
  • Bei original Maki-Rezepten findet sich fast immer Reis-Essig oder Ume Su, eine japanische Würz-Sauce. Da diese schwer in Bio-Qualität zu bekommen sind, und auch keine großen Geschmacksunterschiede bei den fertigen Makis festgestellt werden können, kommt dieses Rezept mit handelsüblichem Apfelessig auch gut aus.