Pariser Schnetzel mit Kürbiskern-Reis

Zutaten


  • 50-70 g grobe Sojaschnetzel
  • 200 ml kochendes Wasser
  • 1 TL Steinsalz (für die Sojaschnetzel)
  • 1,5 Tassen Wasser für den Reis
  • 1 Tasse Langkornreis, weiß
  • ½ TL Steinsalz (für den Reis)
  • 2 EL Sonnenblumenöl zum Rösten
  • 3 EL Kürbiskerne, gehackt
  • 3 EL Kürbiskernöl für den Reis
  • 150 ml Sojacuisine
  • 3 EL Dinkelmehl (oder Maismehl glutenfrei)
  • 1 EL Maisstärke
  • ¼ TL Kurkuma
  • ½ TL Kala Namak
  • Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung


1. Zuerst die groben Sojaschnetzel in eine flache Schüssel geben. Dann das Salz im kochenden Wasser auflösen und alles über die Schnetzel gießen, beiseite stellen und mind. 15 Min. quellen lassen.

2. Für den Reis Wasser mit Salz zum Kochen bringen, den Reis einrieseln lassen und zugedeckt bei kleinster Hitzezufuhr ca. 12 Min. köcheln, dabei nicht umrühren und dann vom Herd nehmen und stehen lassen.

3. In einer kleinen Pfanne die vorher grob zerhackten Kürbiskerne im Sonnenblumenöl einige Minuten unter Rühren anrösten.

4. Zum Panieren der Sojaschnetzel die Sojacuisine mit Mehl, Maisstärke und Gewürzen gut verrühren.

5. Jetzt die fertig gequollenen Sojastücke in einem Sieb abgießen und überschüssiges Wasser mit den Fingern auspressen. Dann nacheinander in die Panier-Sauce eintauchen und in einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl braten. Dazu einzeln mit einer Gabel aus der Sauce heben, etwas abtropfen lassen und dann erst in die Pfanne gleiten lassen. Mit einem Pfannenwender umdrehen und auf der anderen Seite auch goldgelb fertig braten, im Backrohr bei 50 Grad warm halten.

6. Zuletzt das Kürbiskernöl und 2/3 der gebratenen Kürbiskerne unter den Reis mischen und auf Tellern gemeinsam mit den Sojaschnetzeln anrichten, mit den restlichen Kürbiskernen garnieren.

7. Dazu passt Blattsalat vorzüglich oder Paradeiser-Salat. Wer mehr Zeit hat, macht Erdäpfelsalat, der aus diesem Rezept ein Fest-Essen macht.


Veggi Mäggis Tipp


  • Da unterschiedliche Mehlsorten oft verschieden stark in Flüssigkeit aufquellen, kann die zugegebene Mehlmenge für die Panier-Sauce etwas variieren. Letztlich sollte die „Pariser“-Masse nicht zu flüssig sein, da sie sonst nicht auf den Sojaschnetzeln haften bleibt und auch nicht zu fest, da sich die Schnetzel dann nicht drin wenden lassen. Also schön dickflüssig, dass genug drauf bleibt und nicht zu viel abrinnt in der Pfanne.
  • Kala Namak, dieses schwarze Salz aus Indien, mit dem man so gut den Ei-Geschmack imitieren kann, sollte in deiner Küche einen festen Platz haben, aber noch wichtiger ist in diesem Rezept der Kurkuma, der die eigelbe Färbung macht – schließlich isst ja das Auge immer mit!