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Würzen mit Salz-Sole
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Salz oder Salz …?

Salz oder Salz …?


Salz ist beim Kochen fast unentbehrlich für unseren Gaumen und wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen salzlos lebt, geht dem meist ein langer Gewöhnungsweg voraus.

Salz ist aber nicht grundsätzlich ungesund, obwohl jeder schon irgendwo gehört hat, dass man lieber nur wenig davon verwenden sollte. Gemeint ist da aber das herkömmliche Koch-Salz, das es überall und billigst zu kaufen gibt, das auch in fast jeder Restaurant-Küche zu finden ist und mit dem wohl auch in den Haushalten die meisten Suppen versalzen werden.

In meinen Kochbüchern wie auch in den Vegabo-Rezepten empfehle ich bei den Zutaten immer das Steinsalz.

Naturbelassenes Steinsalz enthält alle 84 lebenswichtigen Elemente. Es ist tausendmal wertvoller für den Organismus als das bereinigte (raffinierte) Natriumchlorid, das Kochsalz. Das Steinsalz oder auch Ursalz genannte Natursalz wurde in der Vergangenheit auch als “weißes Gold” bezeichnet. Unser “Kochsalz” ist raffiniert, es enthält von den ursprünglich 84 Elementen nur noch zwei, nämlich Natrium und Chlorid (Kochsalz = NaCl). Dieses NaCl ist in großen Mengen genossen giftig.

Naturbelassenes Steinsalz ist ein Gourmetsalz zum Würzen von kalten Speisen und durch seine Eigenschaft, sich blitzschnell und völlig in Wasser zu lösen, sehr gut auch zum Kochen geeignet. Ich habe auch immer in einem Schraubglas fertige Steinsalz-Sole bereit, mit der man wunderbar Speisen nachwürzen oder Salatdressings machen kann. Zur Sole gibt es auch einen eigenen Beitrag hier im Vegabo-Blog.

Wie sieht es mit Meersalz aus?

Es ist ja auch meist naturbelassen und besteht noch aus allen Elementen.

Nun, ohne wirklich viel darüber gelesen zu haben, sagt mir mein Gefühl, dass durch die stetig steigende Verschmutzung der Meere und die radioaktive Belastung Meersalz heute zum Verzehr eigentlich nicht mehr geeignet ist.

Mit Brot, Aufstrichen, herzhaften Snacks und pikanten Fertiggerichten nimmt der Durchschnittsbürger ca. 15 g Salz pro Tag auf – da finde ich es sehr wichtig, sich über den Unterschied von herkömmlichem Koch-Salz (das Tiere übrigens ablehnen und immer unraffinierte Salzsteine bekommen!) und naturbelassenem unraffiniertem Steinsalz zu informieren.

Es gibt noch eine Steigerung zu gutem Steinsalz: selbstgemachtes Kräuter-Salz!

Dazu ein paar Wildkräuter oder Küchenkräuter abrebeln oder in Stücke brechen und auf einer Platte trocknen lassen (dauert mind. 1-2 Wochen). Dann in einem Blender (Mixer) fein reiben und mit Steinsalz vermischen. Manchmal stelle ich auch sortenreines Kräutersalz her, zum Beispiel Rosmarin-Salz oder Zitronenthymian-Salz – seeehr köstlich zum Würzen!

Eure Veggi Mäggi

1 Kommentar

  1. Martina sagt:

    Danke für diesen informativen Beitrag.

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